20.05.12, 19:30 Uhr, Bronners am Marktplatz Wiesloch;
Stammtisch der Bürgerstiftung; Vertreter von Vorstand und Stiftungsrat freuen sich auf den Austausch mit der interessierten Öffentlichkeit
Ab jetzt an jedem 20. eines Monats
21.05.12, 19:30 Uhr, Ev. Gemeindehaus Schatthausen, Kirchstr. 15;
Bürgerversammlung Bioenergiedorf Schatthausen: Einladung
ACHTUNG – Neuer Termin: 24.05.12,
Zwischenstopp der Deutschland-Radtour von Prof. Christian Pfeiffer;
13 Uhr: Abfahrt der Radler bei Soccer for you
ca. 15 Uhr: Eintreffen der Radlergruppe am Rathaus und Begrüßung durch den OB
19 Uhr: Vortrag von Prof. Pfeiffer im Palatin Wiesloch
Details zeitnah in der örtlichen Presse; Prof. Pfeiffer muss kurzfristig als Experte zu einer Bundesratsanhörung.
Siehe auch Facebook und hier
15.07.12, 15 Uhr, Palatin Kongresszentrum Wiesloch;
Abschlussveranstaltung von “Klimaschutz macht Schule” mit Präsentation der Schülerbeiträge und Preisverleihung
13.10.12, 20 Uhr, Palatin Kongresszentrum Wiesloch;
Galaball zugunsten der Bürgerstiftung (s. Info-Blatt/Einladung)
Auch in diesem Jahr fand am 4. Mai, dem Geburtstag der Bürgerstiftung Wiesloch, das Stiftungsforum statt. Das sechste Jahr der Stiftung ging zu Ende, und mit ihm auch die Amtsperiode des Vorstands. Bei den Wahlen wurde der bisherige Vorstand mit großer Zustimmung komplett wiedergewählt. Annegret Sonnenberg wurde als Vorstandsvorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Die weiteren Mitglieder des Vorstands sind wie bisher Dr. Johann Gradl, Wolfgang Lehner, Rosemarie Stindl und Helmut Wimmer.
Rückblick und Finanzsituation
Die Vorstandsmitglieder gaben zunächst einen – vom A-cappella-Chor about8 kurzweilig umrahmten – Rückblick auf das vergangene, sehr ereignisreiche und spannende Stiftungsjahr. Frau Sonnenberg ging insbesondere auf die Finanzsituation ein. Die finanzielle Basis der Stiftung sei zwar solide, die sehr hohen Einnahmen im vergangenen Jahr könnten jedoch den Eindruck vermitteln, die Stiftung verfüge über sehr hohe eigene Mittel. Dem sei nicht so, denn die Einnahmen resultieren fast ausschließlich aus gezielt eingeworbenen Geldern. Nicht ohne Stolz verwies sie dabei auch darauf, dass die Bürgerstiftung z.B. durch die erfolgreiche Teilnahme an bundesweiten Stiftungswettbewerben erhebliche Fördermittel nach Wiesloch geholt habe. So konnte die Bürgerstiftung nicht nur eigene Projekte durchführen, sondern auch zahlreiche Aktivitäten Wieslocher Institutionen finanziell unterstützen.
Direkte Unterstützung
Dr. Johann Gradl zeichnete ein eindrucksvolles Bild der Fälle von Direkter Unterstützung. Mit diesen speziellen Fördermitteln hilft die Bürgerstiftung schnell und unbürokratisch, wenn Menschen in eine akute Notlagen geraten und keine anderen Stellen helfen können. Es sei fast nie leicht, so Dr. Gradl, hier die richtige Entscheidung zu finden, „aber mit jedem neuen Fall sammeln wir neue Erfahrungen, damit wir an der richtigen Stelle in der richtigen Weise helfen.“
Pluspunkt Alter und Gala-Ball
Im Ausblick auf die geplanten Aktivitäten stand das Schwerpunktthema „Pluspunkt Alter“ im Fokus, mit dem generationenübergreifende Angebote gemacht werden sollen. Um die Finanzierung all der geplanten Förderungen sicher zu stellen, wird es im Oktober wieder einen Gala-Ball zugunsten der Bürgerstiftung geben. Die Organisatoren hoffen nun, dass zum einen viele Gäste kommen werden (der Ticketverkauf hat bereits begonnen) und zum anderen noch viele Firmen und Privatpersonen Preise für die Tombola oder auch finanzielle Unterstützung anbieten werden.
Der neue Stammtisch immer am 20. eines Monats
Um eine weitere Möglichkeit zu eröffnen, mit der Bürgerstiftung in Kontakt zu kommen, bieten Vorstand und Stiftungsrat ab Mai einen Stammtisch an. An jedem 20. eines Monats kann man Vertreter und Vertreterinnen aus Vorstand und Stiftungsrat ab 19:30 bei Bronners treffen. Alle Stifterinnen und Stifter sind herzlich eingeladen, vor allem aber auch die interessierte Öffentlichkeit. Der Tisch ist am Bürgerstiftungs-Infoblatt leicht zu erkennen.
Professor Christian Pfeiffer will die Idee der Bürgerstiftungen bekannt machen
ACHTUNG: einen Tag später als ursprünglich geplant in Wiesloch!
Professor Christian Pfeiffer, Jurist, berühmter Kriminologe und ehemaliger Justizminister Niedersachsens radelt ab dem 27. April fünf Wochen lang längs durch Deutschland, um für die Bürgerstiftungen der Bundesrepublik zu werben. Er gründete 1997 die erste deutsche Bürgerstiftung in Hannover. Mittlerweile gibt es mehr als 320 Bürgerstiftungen. Viele Wieslocher und Wieslocherinnen erinnern sich sicherlich an den Neujahrsempfang der Stadt 2006, als Professor Pfeiffer in einer flammenden Rede für die Idee der Bürgerstiftungen warb und so half, unsere Bürgerstiftung aus der Taufe zu heben.
Die Bürgerstiftung ist aus Wiesloch nicht mehr wegzudenken, ohne sie gäbe es vieles nicht – vom Tafelladen und dem Bücherregal über die Lese- und Rechenpatenschaften bis hin zu den beiden Umweltprojekten und neuerdings das Generationen-Projekt „Pluspunkt Alter“.
Bürgerstiftungen sind unschätzbar für bürgerliches Engagement. Doch die meisten Bürgerstiftungen sind unterfinanziert; nur jede siebte Bürgerstiftung verfügt über ein Kapital von mehr als einer Million Euro und damit über ausreichende Zinseinnahmen. Auch die Bürgerstiftung Wiesloch braucht noch Zustiftungen, um ihre laufenden Programme und geplanten Aktivitäten verlässlich zu finanzieren.
Die Gremien der hiesigen Bürgerstiftung sind deshalb sehr dankbar, dass Professor Pfeiffer auf seiner Deutschlandtour auch einen Zwischenstopp in Wiesloch macht, und zwar am 24. Mai. Er wird von Oberbürgermeister Schaidhammer begrüßt und hält einen Vortrag zum Thema Jugendkriminalität. Außerdem sucht er noch Freiwillige, die ein kurzes Stück mit ihm radeln und die örtliche Bürgerstiftung aus diesem Anlass mit Geldzuwendungen unterstützen.
Wenn Sie in irgendeiner Form mitmachen möchten, kontaktieren Sie uns.
Details zu Professor Pfeiffers Besuch am 24.5.2012:
13 Uhr bei Soccer4youHochseilgarten: Radler fahren nach Leimen ab, um dort Prof. Pfeiffer in Empfang zu nehmen
ca. 15 Uhr vor dem Rathaus: Begrüßung durch OB Schaidhammer
19 Uhr im Palatin: Vortrag von Prof. Pfeiffer
Am 4. und 5. Mai gibt es in Altwiesloch bei der Klasse 9d der Realschule, die sich damit ihre Abschluss-Klassenfahrt verdient (s. Bild). Für 4,50 Euro sind Sie dabei!
Bilder von den move-Aktivitäten bei den Nachhaltigkeitstagen und das Programm.
Wer sich über den „Laufenden Schulbus“, das Ruftaxi, die Bahncard 100 oder neue Elektroräder informieren will, vielleicht auch neugierig ist, was sich hinter „flinc“ oder „matchrider“, „Chainglider“, „Lyrics-Rollern“ oder dem „iMiEV“ verbirgt, sollte am 20. und 21. April zur Volksbank kommen.
Auf ihrem Gelände und mit ihrer Unterstützung bietet move, die Ortsgruppe des Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine breite Palette von Informationen und Demonstrationen zu verschiedenen Mosaiksteinen moderner, nachhaltiger Mobilität. Stände (Stadtmobil Rhein-Neckar, ADFC-Helmberatung, Tari-Bikes, Orange Bike Concepts, Mitsubishi) sind am Freitag von 15.30 bis 19.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr aufgebaut. Im selben Zeitraum findet auch eine Reihe von jeweils fünfzehnminütigen Kurzvorträgen von Nutzern, Firmenvertretern und move-Mitgliedern statt.
Weitere Themen werden dabei z.B. „Erfahrungen mit einem Auto mit Gasantrieb“, „Autoteilen in Wiesloch“, „Navigationssysteme für Radfahrer“, „Das Tarif- und Fahrplanangebot des VRN in und um Wiesloch“, „Die move-Zusteiger-Mitnahme – gibt es die noch?“, „EnBW-Erfahrungen mit Elektromobilität“, „Die Vorteile eines Liegerads“, „CarSharing für Fahranfänger“, und „Einkaufsverkehr in Wiesloch“ sein. Verschiedene Fahrzeuge können besichtigt, zum Teil auch probegefahren werden.
Am Samstagvormittag läuft ein Fahrrad-“Schneckenrennen“, ein Langsamfahrwettbewerb, für Kinder von 8-13Jahren. Vor Ort wird das Geschehen von der Künstlerin Genia Ruland life gemalt, die ihre Bilder zugunsten von move verkauft. Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg“ – Motto: „ab in die zukuNft!“ – statt, an denen sich auch die Stadt Wiesloch im Rahmen der „Lokalen Agenda“ beteiligt.
Das detaillierte move-Programm findet sich unter www.move21.de
Weitere Informationen: Wolfgang Widder, move-Sprecher, Tel.: 06222 50144
Bilder von den move-Aktivitäten bei den Nachhaltigkeitstagen

Die neue Radlerin des Monats heißt Susanne Rau. Lesen Sie mehr über Sie hier
move-Radlerin des Monats April: Susanne Rau
„Zuerst will ich mal von einem unserer Radurlaube erzählen“. Susanne Rau hat zwei Kinder, 9 und 11 Jahre. „Wir sind von Orleans bis Langeais gefahren und haben uns dabei die Schlösser angesehen, die entlang der Loire wie eine Perlenkette aufgereiht sind. Insgesamt haben wir ca. 350 km in 10 Tagen zurück gelegt. Der Radweg ist sehr gut ausgeschildert und auch super mit Kindern befahrbar, da er überwiegend eben und autofrei ist und die Wege in der Regel asphaltiert sind. Lediglich in den großen Städten geht der Weg manchmal an befahrenen Straßen entlang. Die schöne Landschaft ist sehr abwechslungsreich und reich an historischen Sehenswürdigkeiten. Z.B. Schloß Chambord, Schloß Blois, die Gärten von Villandry, auch die Städte Blois und Tour sind sehenswert. In diesem Jahr haben wir uns den Donauradweg vorgenommen.“ Die Radlerin des Monats, April 2012, fährt freilich seit sechs Jahren auch im Alltag ständig mit dem Rad, sei es zur Arbeit als Lehrerin in Walldorf (sieben Kilometer von Tür zu Tür) oder zum Einkaufen. Da kommen gut 3000 km im Jahr zusammen. „Meine einzige Ausnahme: im Winter bei Schnee und Glatteis. Ich wohne ja in Wiesloch, einer mittelgroßen Stadt in der Nähe meines Arbeitsplatzes, damit ich mit dem Rad zur Arbeit fahren kann und einkaufen kann. Das war eine bewusste Entscheidung.“
Radfahren macht ihr schon an sich viel Spaß, „und so kann ich mich auf dem Weg zur Arbeit bewegen, dabei kann ich gut abschalten. Radfahren ist ein guter Kompromiss zwischen einigermaßen schnell vorankommen und trotzdem noch viel von der Umgebung sehen.“ Das gilt gerade auch, wenn Susanne Rau in Großstädten unterwegs ist. „Man sieht – etwa in Berlin – viel mehr als in U-Bahnschächten!“ Oft bietet es sich auch an ein Stück der Strecke mit der S-Bahn zu fahren und das Rad mitzunehmen.
Radfahrer erlebt Frau Rau allgemein als sehr hilfsbereit, wenn es darum geht sich gegenseitig zu helfen, sei es bei Pannen oder auf der Suche nach dem richtigen Weg. „Auch das muss mal gesagt werden!“ Und das: „ Der Radweg nach Walldorf geht auf der Wieslocher Seite und um die Brücke herum zu dicht an der Straße entlang. Das ist gefährlich! Ich finde es auch schade, dass man die Unterführung beim Bahnhof wegen der Treppe nicht benutzen kann. Denn dann könnte man zumindest auf Walldorfer Seite durch die Felder weit weg von der Straße fahren.“
Unser Betrieb in der Römerstr. 16, Wiesloch bleibt am Freitag, den 18.05.2012 geschlossen.
Unser Tag der offenen Tür am Sonntag, den 18.09.11 war wieder ein voller Erfolg.
Wir möchten uns deshalb herzlich bei unseren Besuchern, Sponsoren und allen Mit-
wirkenden bedanken:
- Sparkasse Heidelberg
- REWE Markt GmbH
- Den Frauen des SPD Ortsvereins
- Wieslocher Hausfrauen e. V.
- Der Churpfalz wilder Haufen 2000 e. V.
- Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Wiesloch e. V.
- KG Blau-Weiss Wiesloch e. V.
- TSG 1885 Wiesloch e. V.
Besonderen Dank an Frau Kröhler von der SPD, für die Organisation des Kuchen-
verkaufs seit 10 Jahren sowie Herrn Scheerer, der für uns immer die Sachspende
organisiert.
Der Ferienspaß am 10.08.11 bei der BIWU gGmbH war für die 9 Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren wieder sehr erlebnisreich. Die Kinder konnten es kaum erwarten bis sie unter fachmännischer Anleitung kleine Möbelstücke aufbauen durften. Mit großer Begeisterung und viel Fleiß stürzten sie sich in kleinen Gruppen unter fachmännischer Anleitung auf die Arbeit, dabei gab es viel Lob von den Verantwortlichen für das handwerkliche Geschick der Kinder. Gemeinsam mit den Betreuerinnen besuchten sie danach den Streichelzoo des PZN Wiesloch, zum Glück spielte auch das Wetter mit. Muffins, Nudelsalat und Würstchen sowie Getränke sorgten dafür, dass die Kinder nicht hungrig nach Hause gehen mussten, wobei das eine oder andere Kind noch lange nicht das Werkzeug aus den Händen legen wollte.
Am Dienstag haben Sigmar Gabriel, Peer Steinbrück und Frank-Walter Steinmeier ihre Forderungen für einen europäischen Wachstumspakt vorgestellt. Die wirtschaftlichen Folgen einer einseitig auf Ausgabekürzungen abzielenden Politik sind fatal. Europa droht, daran zu zerbrechen, heißt es in dem sechseitigen Papier (PDF), das die Troika vor der Bundespressekonferenz in Berlin präsentierte.
Auf der Jahreshauptversammlung zog der Vorsitzende Roland Portner eine Bilanz der Amtsperiode des Vorstands 2010 bis 2012.
2010 war geprägt von zwei Großereignissen: Der Ortsverein konnte sein 100-jähriges Bestehen feiern, Walldorf wählte ein neues Stadtoberhaupt. Zur Jubiläumsfeier war Hanno Schmiedel, ein Enkel des ersten Walldorfer SPD-Vorsitzenden, gekommen. Die Festrede hielt Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Nicht so groß, aber nicht weniger wichtig, waren Beiträge der SPD zum kommunalen Leben wie zum Beispiel zur Aktion Ferienspaß mit einem Besuch des Carl-Bosch-Museums in Heidelberg. In der lokalen Arbeitswelt engagierte sich der Ortsverein zusammen mit Lothar Binding MdB mit einem Betriebsbesuch bei den krisengeschüttelten Heidelberger Druckmaschinen.
Frank-Walter Steinmeier äußerte sich vor der Fraktionssitzung über den Wahlerfolg in Schleswig-Holstein, die Stärke der SPD in NRW, die Unbeliebtheit Norbert Röttgens und warum die SPD keine Furcht vor den Piraten hat. Er gratulierte Francois Hollande zu seiner fulminanten Wahl zum französischen Präsidenten.