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Bügerstiftung-Wiesloch

  • Käfer und Co. sind eingezogen

    Blüten, Blätter und Beete aus der gleich­namigen Ausschreibung bieten nun in insgesamt sieben Schulen und Kindergärten und -tagesstätten vielen Kleinstlebewesen ein neues zu Hause und den Schülern einen neuen Zugang zur Natur.

    Von Mai 2017 bis Juli 2018 entstanden vielfältige neue Areale in Kindergärten/ -tagesstätten und Schulen, die von der Bürgerstiftung Wiesloch finanziell gefördert wurden. Vertreter der Stiftung konnten sich jeweils vor Ort überzeugen, dass das Geld bestimmungsgemäß und sehr gut eingesetzt wurde. Die teilnehmenden Institutionen betonten ausnahmslos, dass sie sehr dankbar für die Ausschreibung waren; ohne die Förderung wären sie nicht in der Lage gewesen, die Maßnahmen durchzuführen. Oft waren zwar Ideen vorhanden gewesen, aber die Mittel für die Umsetzung hatten immer gefehlt.

    Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung haben die einzelnen Projekte nicht nur das Naturbewusstsein der Kinder gestärkt. Sie haben ebenso in vielerlei Hinsicht die Kinder dazu angehalten, ihre Umgebung näher zu betrachten und auf neue Weise wahrzunehmen. Die Kinder lernen durch das eigene Tun die Natur in ihrem unmittelbaren Umfeld zu schätzen und sie erkennen, dass die Natur unsere Hilfe und unseren Respekt braucht. Außerdem wird das Verantwortungs­bewusstsein für die „Garten-/Pflanzenbeauftragten“ in der Schülerschaft auf besondere Weise gestärkt.

    Blitzlichter aus den einzelnen Projekten:

    Ganz links wohnt die verpuppte Raupe

    Große Aufregung herrschte kürzlich im Waldkindergarten Zipfelmützen, als man eine verpuppte Raupe im neu erstellten und toll bepflanzten Hochbeet entdeckte. „Da kommt bestimmt bald ein Schwalbenschwanz raus“, waren sich die Kinder sicher, denn sie hatten einige Zeit zuvor einen über das Beet flattern gesehen. Nun schauen sie täglich nach, ob der neue Schmetterling bald schlüpft. Zwischenzeitlich ernten sie Schnittlauch und Petersilie, um selbst Kräuterbutter herzustellen.

    Büsche für die Hecke werden gepflanzt

    Die Maria-Sibylla-Merian-Grundschule setzte ein sechsteiliges Schulgartenprojekt um, mit Bienen- und Schmetterlingspflanzen, Vogel- und Insektenunterschlupf, Vogelfutterspender für den Winter, Beerenhecken, Sonnenblumenbeet und Nutzgarten. 800 Frühjahrsblüher wurden im Herbst eingepflanzt, und die Freude war groß, als ein halbes Jahr später ein herrliches Blumenmeer erblühte. Für den Nutzgartenbau wurden sogar Eltern und Geschwister aktiviert.

    Einweihung des Hochbeets

    Praxisnaher Heimat- und Sachkundeunterricht findet seit geraumer Zeit sehr anschaulich im Schulhof der Grundschule Schatthausen statt. Der eher triste Hof wurde mit dem Fördergeld der Bürgerstiftung umgestaltet. Eine Hecke bietet nun den Kindern eine Trennung zur Straße und vielen Insekten Unterschlupf und Nahrung. Ein ausladendes Hochbeet wird von den Kindern zusammen mit ihren Lehrerinnen gepflegt und ab und zu auch abgeerntet. Die Pflegearbeiten werden als Schulprojekt von Klasse zu Klasse weitergereicht. Der Förderkreis und viele anpackende Eltern haben zur schnellen Umsetzung erheblich beigetragen.

    Noch im Sommer 2017 schafften es die Schüler des Wahlkurses „Schulhofgestaltung“ der Gerbersruh-Gemeinschaftsschule, den sehr in die Jahre gekommenen Steinlehrpfad zu restaurieren und neu zu bepflanzen.
    Es war harte Arbeit, die großen völlig überwucherten Steine vom Gestrüpp zu befreien, und auch die vielen Tonnen Kies schippten sich nicht alleine an die vorgesehenen Plätze. Da war das Anlegen zahlreicher Blumenbeete eine echte Erholung.
    Besonders schön ist an diesem Projekt, dass der Steinlehrpfad begehbar und für Schüler und die Öffentlichkeit nutzbar ist.

    Hochbeet im Bau

    Beim Schulfest der Berta-Benz-Realschule konnte die neue Kräuterschnecke und der Rohbau des Hochbeets bereits bewundert werden. Gemüse und frische Kräuter sollen von den Schülern verarbeitet werden und Anschauungsmaterial für den Biologie­unterricht liefern. Die beiden neuen Bereiche ergänzen den bestehenden Schulgarten hervorragend, der sich über Jahre hinweg in der Schule bewährt hat – nicht zuletzt dank des hohen Engagements der zuständigen Lehrerin.


    Das Ottheinrich-Gymnasium pflanzte drei Weidentipis, die durch Gänge verbunden sind. Schüler und Bienen erfreuen sich gleichermaßen an diesem Rückzugs- und Spielort. Die Tipis werden von der Schulgarten-AG gepflegt und instandgehalten. Sie sind Teil der Schulhofumgestaltung, in deren Rahmen auch noch ein Bauerngarten und eine Bienenwiese entstehen werden.

    Aufgrund akuten Personalmangels konnte die siebte mit einer Förderung bedachte Institution, der Kindergarten St. Gallus Baiertal, seine Pläne einer Kräuterspirale sowie eines Insekten- und Bienenhotels noch nicht umsetzen.

  • Einfach mal Danke sagen

    Plakate geben Anregungen, das Zusammenleben in Wiesloch weiter zu verbessern. Denn es kann so einfach sein, jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und eine gute Stimmung zu verbreiten.

    Dieser Tage erscheinen unterschiedliche Plakate in den Straßen unserer Stadt. Sie sollen vermitteln, „dass es jedem gefällt, wenn man freundlich miteinander umgeht“, so die Mitglieder der Projektgruppe „Wieslocher Handschlag“, die diese Aktion flankierend zur Small-Talk-Bank ins Leben gerufen hat.

    Die Plakate wurden von Kindern der 2. Klassen der Maria-Sybilla-Merian-Schule in einem Kunstkurs unter Leitung der Kunstpädagogin Constance Berger gestaltet. So schlagen die Plakate u.a. vor: „Einfach mal jemanden anlächeln!“ oder „Einfach mal jemandem seine Hilfe anbieten.“ Aufgehängt werden sie in einer Gemeinschaftsaktion von Parteien und Wählergemeinschaften aus Wiesloch und den Stadtteilen.

  • Froh zu sein bedarf es wenig

    Nämlich nur eines Parks, der Bürgerstiftung und vieler netter Leute. So fasste Stefan Kistner, Chorleiter des ersten „Singen im Park“ dieses Jahr, in Anspielung auf den alten Kanon den Abend zusammen.

    Zum mittlerweile sechsten Mal lädt die Bürgerstiftung Wiesloch in einem Sommermonat zum offenen Singen in den Gerbersruhpark. Dieses Mal war der Auftakt deutlich anders als in den Vorjahren. Etwa 170 Personen bevölkerten den Park vor dem Pavillon. Stefan Kistner hatte seinen Damenchor Bellacanta und den Männerchor Frohsinn 1906 aus Baiertal mitgebracht, so dass das Klangvolumen deutlich kräftiger war als normalerweise. Die Damen stimmten mit einer A-cappella-Version der kleinen Nachtmusik von Mozart ein. Es folgte ein kulturell sehr gemischtes Einsingen mit Liedern aus Hawaii, Afrika und von den Scorpions, dann ein Stück des Herrenchors, und erst danach durften endlich die Liederhefte aufgeschlagen werden.

    Viele Stammgäste waren wieder anwesend und ließen den Tag entspannt bei herrlich angenehmen Temperaturen ausklingen. „Es geht nicht darum, besonders künstlerisch und chorreif zu singen. Wir wollen vielmehr einen Rahmen anbieten, wo man sich zwanglos und ohne weitere Verpflichtung mit anderen Menschen trifft, um gemeinsam zu singen und den Tag in der herrlichen Abendsonne ausklingen zu lassen“ betont Edeltraut Schuckert vom Vorstand der Bürgerstiftung Wiesloch. Und doch wurde der Ehrgeiz durch die anwesenden Chöre geweckt, die ganz überraschend am Ende der Singstunde zu einem Umtrunk und gemütlichen Beisammensein einluden und vielleicht den einen oder die andere als neues Chormitglied gewannen.

    An den verbleibenden drei Juli-Donnerstagen, jeweils 19 – 20 Uhr, werden die Feierabendsänger musikalisch geleitet vom Akkordeonclub Kurpfalz (12.07.), von Martin Ritz (19.07.) sowie Konrad Knopf (26.07.). Wer gerne singt, ist herzlich zum offenen Singen eingeladen.

    Abschlusspicknick
    Und am letzten Singabend gibt es Gelegenheit zu einem kleinen Picknick für alle, die kleine Leckereien zum Teilen und gemeinsamen Genießen mitbringen und noch ein wenig plaudern möchten.

    Sitzgelegenheiten und Fahrdienst
    Wir bitten die Teilnehmenden, soweit möglich Klappstühle oder -hocker für sich und andere mitzubringen.
    Unter Tel. 0175-63 00 674 kann man sich nach einem Fahrdienst erkundigen, wenn man den Weg in den Gerbersruhpark nicht alleine bewältigen kann.

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MOVE 21

  • „Carsharing erspart uns den Zweitwagen“ – Carsharing in Wiesloch

    Seit mehr als 20 Jahren gibt es in Wiesloch Carsharing, aktuell sind zehn Fahrzeuge hier stationiert. Move hat Nutzerinnen und Nutzer nach Ihren Erfahrungen befragt.

    Herr Sch. wohnt mit Frau und zwei Kindern im Bereich oberhalb der Schillerschule.

    move: „Wie sind Sie zum Carsharing gekommen?“
    Sch.: „Das war schon Ende der 90er Jahre. Ich habe damals in Bensheim gearbeitet und bin mit Klapprad und Zug gependelt. Über meinen Arbeitgeber konnte ich kein Jobticket bekommen, und da bot das Carsharing-Verbundticket mir die Möglichkeit, billiger zur Arbeit zu kommen.
    „Ein Carsharing-Verbundticket – was ist das denn?“
    „Das ist eine Dauerkarte für Carsharing-Nutzer. Funktioniert wie ein Jobticket, gilt also im gesamten Verkehrsverbund, und abends und am Wochenende kann man noch vier Personen mitnehmen. Den Arbeitgeberanteil muss man allerdings selbst bezahlen.“
    „Und sowas kann jeder bekommen?“
    „Das bietet der Carsharing-Betreiber jedem an, der in Wiesloch wohnt und regelmäßig Carsharing-Fahrzeuge nutzt.“
    „Haben Sie denn auch ein eigenes Auto?“
    „Ja, Carsharing erspart uns aber den Zweitwagen.“
    „Und wie oft nutzen Sie Carsharing?“
    „Eigentlich nur, wenn meine Frau und ich beide gleichzeitig ein Auto brauchen. Im Schnitt so 2-3 Mal im Monat, manchmal häufiger, dann auch mal wochenlang gar nicht. Zur Arbeit fahren wir beide mit dem Rad, da brauchen wir nur selten zwei Autos.
    „Nutzen Sie nur die Kleinwagen?
    „Meistens ja. Aber wir haben auch schon mal für einen Kindergeburtstag einen Kleinbus aus Heidelberg geholt, oder aus Spaß einen Smart ausprobiert. Als CarSharer hat man ja die Auswahl.“
    „Funktioniert das denn immer?“
    „“In 20 Jahren habe ich nur einmal erlebt, dass kurzfristig kein Auto verfügbar war.“
    „Wie würden Sie Ihre Carsharing-Erfahrungen zusammenfassen?“
    „Wir sind auf jeden Fall froh, dass es sowas in Wiesloch gibt. Und wenn ich alleinstehend wäre, hätte ich gar kein eigenes Auto.
    „Vielen Dank für das Gespräch.“

  • Neue Radservicestationen am Bahnhof Wiesloch-Walldorf

    Die neue Radservicestation am Bahnhof (Foto: privat)


    Am Bahnhof Wiesloch-Walldorf wurden vor Kurzem zwei Radservicestation installiert – je eine auf der Wieslocher und der Walldorfer Seite. Die vom Land Baden-Württemberg finanzierte Einrichtung bietet neben einer Luftpumpe auch Werkzeug, um Mängel am eigenen Rad beheben zu können.
    Die Station auf der Wieslocher Seite steht neben dem Fahrradparkhaus. Leider steht Sie so dicht dran, dass man die Vorrichtung zum Aufhängen eines Fahrrads während der Reparatur kaum nutzen kann – die Parkhauswand ist im Weg. (Die Station auf der Walldorfer Seite steht zu dicht an einer Fahrradeinzelgarage.)
    Bei der offiziellen Eröffnung der beiden Einrichtung im Rahmen der Eröffnung des Stadtradelns hat der Wiesloch OB Dirk Elkemann zugesagt, dass die Stationen auf eine praxistaugliche Position versetzt werden..

  • Wo brennt’s? Radtour zu kritischen Punkten für den Radverkehr

    Lebhafte Diskussionen beim Stopp am Hoschketkreisel (Foto: privat)

    Die move-Radgruppe hatte im Rahmen des Stadtradelns zu einer informativen Radtour eingeladen. Bei schönstem Sonnenschein ging’s mit dem Rad vom Bahnhof quer durch Wiesloch bis nach Schatthausen. An vier Haltepunkten entlang der Haupt-Ost-West-Radverbindung wurden kritische Stellen betrachtet und mögliche Verbesserungen intensiv diskutiert. Die mitradelnde Leiterin des Wieslocher Tiefbauamtes, Anja Dahner, konnte an mehreren Stellen über bereits geplante Verbesserungen berichten. Sie sagte außerdem zu, dass die unterwegs als sinnvoll erkannten Radwegmarkierungen kurzfristig im Rahmen laufender Markierungsarbeiten erneuert bzw. ergänzt werden. Die move-Radgruppe wird die übrigen während der Tour gesammelten Erkenntnisse konsolidieren und an die Stadtverwaltung geben.
    Ein gemütlicher Ausklang auf dem Hohenhardter Hof rundete die sehr gelungene Veranstaltung ab.

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Beschäftigungsinitiative Wiesloch und Umgebung

  • Flohmarkt-Wochenende bei der BIWU

    Beginn: Fr. 07.09.18 08.00 Uhr – 17.00 Uhr
                  Sa. 08.09.18 09.00 Uhr – 14.00 Uhr
    Wo:       Lempenseite 52, Wiesloch (Räumlichkeiten bei BIWU)

    Über viele Spenden (Abgabe ab Mo. 03.09.18 möglich) und zahlreichen Besuch würden wir uns sehr freuen.

    Der Erlös kommt der BIWU zu Gute.

  • Mitgliederversammlung 2018

    Liebe Mitglieder, lieber Beirat,

    unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am

    Mittwoch, den 27.06.2018 um 19.00 Uhr im BTZ, Lempenseite 46 in
    statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

    Tagesordnung:

    1. Begrüßung durch den Vorsitzenden, Genehmigung der Tagesordnung
    2. Bericht des Vorsitzenden
    3. Bericht des Geschäftsführers/Sozialpädagogen
    4. Bericht der Kassenprüfung
    5. Aussprache über die Berichte
    6. Entlastung des Vorstandes
    7. Ehrungen
    8. Verschiedenes

    Über Ihr Kommen freuen wir uns.

    Bitte teilen Sie uns Ihre E-Mail Anschrift mit, sofern diese uns nicht vorliegt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Der BIWU-Vorstand
    Manfred Walter

     

     

     

     

     

  • Flohmarkt-Wochenende 2018

    Auch im Jahr 2018 veranstaltete BIWU ein Flohmarkt-Wochenende. Es gab wieder viel zu entdecken: Bücher, Geschirr, Kinderspielzeug, Lampen, Haushaltssachen – für jedermann war etwas dabei.

    Wir bedanken uns für die großzügigen Spenden. Das Interesse war groß und auch hierfür möchten wir uns bei allen Besuchern recht herzlich bedanken.
    Gerne können Sie weiterhin Spenden bei der BIWU zu unseren Öffnungszeiten abgeben.

    Ihr BIWU-Team

 

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SPD Wiesloch

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